Forchheim ist kein Museum. Forchheim ist ein Gefühl.
Eine der ältesten Städte Frankens – und trotzdem alles andere als verstaubt. Zwischen Fachwerk, Kopfsteinpflaster und mächtigen Mauern treffen hier über 1200 Jahre Geschichte auf lebendige Altstadt-Atmosphäre. Wer durch die Gassen schlendert, merkt schnell: Diese Stadt erzählt Geschichten. Und zwar an jeder Ecke.
Schon lange bevor es Stadtmauern gab, war das Regnitztal besiedelt. Im 7. Jahrhundert entstand hier eine kleine Siedlung – dank ihrer idealen Lage wurde sie rasch zu einem wichtigen Handelszentrum. Später ließen die Karolinger eine Königspfalz errichten. Sichtbare Spuren davon gibt es heute nicht mehr – aber genau das macht die Spurensuche durch die Stadt so spannend.
Im 16. Jahrhundert wurde Forchheim zur Festungsstadt. Vier eindrucksvolle Bastionen erinnern noch heute daran, dass hier Geschichte geschrieben wurde. Und mittendrin: das berühmte Rathausensemble – ein echtes Meisterwerk des Fachwerkbaus und das Herzstück der Altstadt, das nach der Generalsanierung 2027 feierlich wiedereröffnet werden soll.
Dazu die Kaiserpfalz, einst Bischofsschloss, und die Pfarrkirche St. Martin mit ihrem prachtvollen barocken Hochaltar – beeindruckende Bauwerke, faszinierende Hintergründe und viele besondere Entdeckungen.
Forchheim ist kein Ort zum schnellen Vorbeigehen.
Es ist eine Stadt zum Entdecken, Staunen – und zum Immer-wieder-neu-Verlieben.