Festungsanlage in Forchheim

Gewaltige Mauern beschützten in stürmischen Zeiten!

Die fürstbischöfliche Festungsanlage wurde nach der Einnahme Forchheims 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg nach altitalienischem Vorbild angelegt und hat sich im Dreißigjährigen Krieg bewährt.

Mit weiteren Bastionen nach französischem Vorbild wurde die Festung bis ins 18. Jahrhundert vollendet. Die geböschten Wallmauern waren ursprünglich ungefähr 10 bis 14 m hoch. Gut erhalten sind die Nord- und Nordwestseite der Festung. Der eindrucksvollste Bereich, der sich von der Bamberger Straße bis zur Martinsschule zieht, sowie der ehemalige Grabenabschnitt der Festung wurden in die heutigen Parkanalgen einbezogen. Noch aus dem 14. Jahrhundert und damit aus der mittelalterlichen Befestigung, stammt der Saltorturm in unmittelbarer Nähe der Kaiserpfalz.

Die Kasematten und Bastionen sind bei unserer Führung "Forchheim uneinnehmbar" zu besichtigen und vermitteln interessante Einblicke in die Raffinessen der mittelalterlichen Kriegsführung.