Bierkrüge werden von Fassbier befüllt

Bockbierzeit in Forchheim

Im Herbst ist die Zeit der Bockbieranstiche.

Die Tage werden kürzer und die Nächte werden länger. Es wird Zeit für ein Forchheimer Bockbier! Die Brauereien Neder, Hebendanz und Greif brauen jedes Jahr ihr eigenes Bockbier in Forchheim. Hier finden Sie eine Übersicht ab wann das Bockbier erhältlich ist und welche der Brauereien einen Bockbieranstich veranstaltet.


Brauerei Neder

Bier Beschreibung
Kräftig, bernsteinfarben mit leichtem Rotstich, Alk. 7,0 %

Bockbieranstich
Samstag, den 29. Oktober 2022 ab 16.00 Uhr in der Brauerei Neder Gaststätte und im Innenhof. Für gute Stimmung sorgt die Aischtaler Knutschbären! Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Verkauf von Flaschenbier
Ab 29.10.2022 ist das Bier in Kästen erhältlich.


Brauerei Greif

Bier Beschreibung
Helle Starkbierspezialität, Hopfennote, mild im Abgang, Alk. 6,6 %

Bockbieranstich
Samstag, den 05. November 2022 ab 17.00 Uhr in der Brauerei Greif

Verkauf von Flaschenbier
Ab 02.11.2022 ist das Bier in Kästen erhältlich.

 
Brauerei Hebendanz

Bier Beschreibung
Bernsteinfarben, Alk. 6,1 %

Verkauf von Flaschenbier
Ab 06.11.2022 ist das Bier in Kästen erhältlich.

 
Geschichte des Bockbieres

Aber was genau ist Bockbier? Bockbier hat einen hohen Stammwürzegehalt, dieser verursacht, dass das Bier einen höheren Alkoholgehalt hat. Man hört in diesem Zusammenhang auch oftmals den Begriff „Starkbier“. Trotz des höheren Alkoholgehalts schmeckt das Bier süßer und weniger herb. Inzwischen gibt es unterschiedliche Variationen des Bockbiers und aufgrund eines damaligen Brauverbots wurde das Bier im Herbst gebraut, deshalb finden Bockbieranstiche auch im Herbst statt.

Was hat der Ziegenbock mit dem Bockbier zu tun? Keine Sorge, dem Bier wird keine Ziegenmilch zugeführt. Die richtige Antwort ist: absolut nichts! Den Ursprung hat das Bier aus der Stadt Einbeck in Niedersachsen und wurde aufgrund dessen „Einbecker Bier“ genannt. Der Braumeister des Bieres, Elias Pichler, wechselte seinen Standort nach München und wegen dem bayrischen Dialekt, wandelte sich der Name in „Ainpöckisch Bier“. Mit der Zeit wurde der Name verkürzt zu „Ainpöck“ bis letztendlich daraus „ein Bock“ wurde.